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Vorstösse
21.06.2010
Einfache Anfrage > mehr
eingereicht an der GGR-Sitzung vom 21. Juni 2010
Einfache Anfrage
Sportanlagen Hofmatt
Die Unterzeichnenden gehen davon aus, dass die Baueingabe für das neue regionale Sport- und Freizeitzentrum Hofmatt in nächster Zeit eingereicht wird und dass das überarbeitete Geschäftsmodell demzufolge heute vorliegt. Sie bitten den Gemeinderat, dem GGR dazu zu folgende Auskunft zu erteilen:
1. Welches sind die Resultate des überarbeiteten Businessplans1?
2. Welches sind die Resultate der Planbilanz- und der Planerfolgsrechnung?
3. Was hat die Prüfung des Businessplans und der Planbilanz- und Planerfolgsrechnung durch das Projektcontrolling ergeben?
1 In der Abstimmungsbotschaft vom 12. August 2009 wurde folgendes festgehalten: „Auf Grund der heute verfügbaren und eventu-ell noch einzuholenden Grundlagen erarbeitet das Projektteam den Businessplan. Dabei geht es darum, die bisherigen Angebote (Eisbahn, Curling und Schwimmbad) zu erhalten und diese durch neue, rentable Angebote zu ergänzen. Der Businessplan gibt Aus-kunft über das definitive Geschäftsmodell der Anlage, das Angebot, die erwartete Kundschaft und enthält ausserdem eine Planbi-lanz- und Planerfolgsrechnung sowie eine Risikoanalyse. Der Businessplan wird nach Prüfung durch das Projektcontrolling vom Gemeinderat genehmigt.“
08.02.2010
Motion
Aktive Entwicklungspolitik > mehr
erheblich erklärt und als Postulat überwiesen an der GGR-Sitzung
v. 22. Juni 2010
Aktive Entwicklungspolitik
Im Oktober 2007 hat das Parlament das „Reglement über die Spezialfinanzierung Gemeindeentwicklung“ abgelehnt. Im Hinblick auf die Beratung über eine neue Auflage eines solchen Reglements (Entwicklungsziel 13, Gemeindeentwicklung 2009/12), verlangen die Unterzeichnenden vom Gemeinderat ein zweistufiges Vorgehen:
In einer ersten Phase soll der Gemeinderat dem Parlament in einem Grobkonzept mögliche Handlungsfelder, Ziele und Massnahmen darlegen. Erst in einer zweiten Phase soll der Gemeinderat
dem Parlament ein neues Reglement zur Beschlussfassung unterbreiten.
Begründung
Die FDP hat sich in den letzten Jahren gegen die Idee einer ziellosen Äufnung von Mehrwertabschöpfungs‐Erträgen zur Wehr gesetzt. Insbesondere hat sich die FDP daran gestört, dass mit einer entsprechenden Spezialfinanzierung, Massnahmen zur Eindämmung der „Segregation“ der Bevölkerungsschichten oder ideologisch geprägte Wohnexperimente finanziert werden sollen. Für die FDP steht hingegen ausser Zweifel, dass es sinnvoll sein kann, wenn die Gemeinde in Entwicklungsgebieten mit hohem Potenzial eine aktive Rolle einnimmt. Im Rahmen des Mitwirkungsberichts zur Ortsplanungsrevision hat sie den Gemeinderat z.B. aufgefordert, im
Dokument REK, solche Entwicklungsgebiete und entsprechende Ziele zu nennen und aufzuzeigen, mit welchen Massnahmen die Ziele erreicht werden sollen.
12.10.2009
Dringliche Motion
Mehr Effizienz in der Bildungs- und Jugendpolitik > mehr
erheblich erklärt und als Postulat überwiesen an der GGR-Sitzung v. 9.11.2009
Dringliche Motion
Mehr Effizienz in der Bildungs‐ und Jugendpolitik
- Die Unterzeichnenden verlangen, dass der Gemeinderat die Mittel, welche die Gemeinde jährlich in Dienstleistungsangebote zu Gunsten der Jugend einsetzt, so zu verteilen sind, dass der bestmögliche Nutzen erreicht wird.
- Die Unterzeichnenden bitten den Gemeinderat, dem Parlament im Budget für das Jahr 2011, eine entsprechende Neuverteilung der Gelder zur Beschlussfassung zu unterbreiten.
- Im Hinblick auf diese Neuverteilung der Gelder fordern die Unterzeichnenden den Gemeinderat auf, den NPM‐Vertrag mit dem TJWO, welcher mit einer 12‐monatigen Kündigungsfrist ausgestattet ist, Ende Dezember 2009 auf Ende Dezember 2010 vorsorglich zu kündigen.
- Im Verlauf des Jahres 2010 ist dem Parlament ein neuer Vertrag mit dem TJWO zur Beschlussfassung vorzulegen, welchem eine wirkungsorientierte Verteilung der Mittel zwischen Jugendarbeit und Schulsozialarbeit zugrunde liegt.
Begründung
Im Oktober 2008 hat das Parlament etwas mehr als Fr. 100‘000 / Jahr oder 75 Stellenprozent für die Einführung eines 3‐jährigen Versuchs einer Schulsozialarbeit genehmigt. Fachleute sind sich einig, dass diese Stellenprozente im Rahmen des Versuchs zweckmässig, grundsätzlich aber eher an der unteren Limite liegen.
Gleichzeitig übernimmt die offene Jugendarbeit an den Schulen immer mehr Aufgaben, die eigentlich in den Bereich der Schulsozialarbeit gehören, z. B. Prävention und Früherkennung an der Sekundarstufe Worb. Diese Doppelspurigkeiten sind ineffizient und müssen eliminiert werden.
Die Unterzeichnenden sind der Auffassung, dass die Mittel zwischen Jugendarbeit im Betrag von rund Fr. 350`000 / Jahr und diejenigen für die Schulsozialarbeit im Betrag von etwas mehr als Fr. 100‘000 / Jahr in einem krassen Missverhältnis stehen und in Zukunft von der Jugendarbeit hin zur Schulsozialarbeit umverteilt werden müssen.
Begründung der Dringlichkeit
Weil der NPM‐Vertrag mit dem TJWO, mit einer 12‐monatigen Kündigungsfrist ausgestattet ist, muss die vorsorgliche Kündigung Ende Dezember 2009 auf Ende Dezember 2010 erfolgen.
12.10.2009
Einfache Anfrage
Mängel und Schäden am Sonnhaldenschulhaus > mehr
durch GR Hauser beantwortet an der GGR-Sitzung vom 9.11.2009
Einfache Anfrage
Mängel und Schäden am Sonnhaldenschulhaus
Mit einiger Besorgnis hat die FDP-Fraktion festgestellt, dass die Serie von Mängeln und Schäden am Sonnhaldenschulhaus nicht abreisst. Nach Problemen im Innern des Gebäudes gleicht die Fassade seit Monaten einem Flickwerk. Sie ist unansehnlich, beschädigt und die Fenster bereits derart verwittert, dass diese kaum über eine angemessene Lebensdauer verfügen.
Die FDP-Fraktion will vom Gemeinderat wissen, wann diese Mängel und Schäden endgültig behoben werden und ob sichergestellt ist, dass die Behebung dieser Mängel und Schäden nicht zulasten der Gemeinde gehen.
Worb, 12. Oktober 2009
24.06.2009
dringliche Motion
Massnahmen zur Sicherung einer nachhaltigen Finanzpolitik > mehr
als Postulat erheblich erklärt an der GGR-Sitzung vom 07.09.2009
Massnahmen zur Sicherung einer nachhaltigen Finanzpolitik
Der Gemeinderat wird beauftragt, im Rahmen der Finanzplanung 2010/15 und des Voranschlages 2010 dem GGR konkrete Massnahmen zum Entscheid vorzulegen, damit - in Anbetracht der kritischen finanziellen Situation der nächsten Jahre – die dringend notwendige Nachhaltigkeit der Finanzpolitik erreicht werden kann. Daraus muss ein Finanzplan (und auch ein Voranschlag) resultieren, der trotz umfangreicher Investitionen vernünftige, die Weiterentwicklung der Gemeinde unterstützende Kennziffern bezüglich Einnahmen, Ausgaben und Verschuldung aufweist.
Unter anderem soll dieser Massnahmenkatalog folgende Punkte enthalten:
- Im Bewusstsein der anstehenden hohen Investitionen ist ein Plan für den sofortigen Verkauf aller nicht betriebsnotwendigen Immobilien aufzuzeigen.
- Die Umsetzung der geplanten Investitionen ist zu priorisieren, zeitlich optimal zu staffeln und eventuell in Etappen zu gliedern.
- Es ist eine Liste der beschlossenen jährlich wiederkehrenden Ausgaben zu erstellen und im Sinne eines «Notfallszenarios» einer Neubeurteilung mit alternativen (Verzichts-) Szenarien zu unterziehen.
- In der gesamten Gemeinde (und insbesondere der Verwaltung) sind Möglichkeiten zur weiteren Effizienzsteigerung und Rationalisierung aufzuzeigen. Im Vordergrund stehen Massnahmen wie zum Beispiel Auslagerung von Arbeiten und Kooperationen im Sinne der Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, bzw. Dienstleistungs-organisationen und vorübergehende Nichtbesetzung von vakanten Stellen.
Begründung:
Der Gemeinderat und das Parlament haben es in den vergangenen «fetten» Jahren nicht geschafft, die Finanzpolitik genügend nachhaltig zu gestalten. Die heutige Finanz- und Wirtschaftskrise und die in unserer Gemeinde anstehenden Grossinvestitionen können uns deshalb schon bald in eine Situation mit massivem Anstieg des Schuldenberges und namhafter Steuererhöhung (anstelle der schon lange geplanten und auch erwarteten Steuersenkung) zwingen. Deshalb ist es endgültig dringend und zwingend, das bis heute Gesagte umzusetzen. Die Finanzpolitik muss definitiv und wirkungsvoll nachhaltig werden. Dazu sind schmerzhafte Eingriffe in unsere Verhaltens- und Ausgabepolitik unausweichlich. Wir können diesen Herbst beim Entscheid über die Finanzplanung nicht auf das Prinzip der Hoffnung
setzen und meinen, es lasse sich längerfristig wieder alles richten. Es liegt in unserer politischen Verantwortung, die Weichen sofort zu stellen und die Weiterentwicklung unserer Gemeinde unter den neuen gegebenen Bedingungen zu optimieren und zu priorisieren. Der GGR muss in Kenntnis aller Fakten und Auswirkungen die richtigen und zielführenden Entscheide
fällen können.
Begründung der Dringlichkeit:
Die für die Entwicklung unserer Gemeinde entscheidende Finanzplanung 2010/15 wird bereits an der nächsten GGR-Sitzung vom 07. September 2009, der Voranschlag 2010 in der Oktobersitzung 2009 behandelt. Aus diesem Grund ist in den nächsten beiden Monaten viel Arbeit zu leisten, damit der Rat mit allen notwendigen Grundlagen bedient werden kann. Nur so wird es möglich sein, bereits ab 2010 den Kurs in die richtige Richtung zu steuern und nicht mit verschlossenen Augen in Richtung der unbedingt zu verhindernden Situation mit massivem Schulden- und Steuersatzanstieg
zu fahren.
23.06.2009
Interpellation
ESP Worbboden > mehr
eingereicht an der GGR-Sitzung vom 23. Juni 2009
Interpellation „ESP Worbboden“
Seit jeher verfolgt die FDP die Entstehung des Entwicklungsschwerpunkts (ESP) Worbboden kritisch. In Anbetracht des starken Wettbewerbs der Gemeinden um die Ansiedelung neuer Arbeitsplätze muss Worb damit rechnen, dass sich der Traum eines High-Tech-Ökonomie-Standorts Worbboden als Phantasiegebilde entpuppt.
Vor diesem Hintergrund bittet FDP.Die Liberalen Worb den Gemeinderat um die Beantwortung folgender Fragen:
- Welche Art von Firmen haben sich in den letzten Jahren für den Wirtschaftsstandort Worb interessiert und welches waren ihre Bedürfnisse?
- Wie will die Gemeinde Worb (ausgenommen von der kantonalen Wirtschaftsförderung) die Ansiedelung neuer Arbeitsplätze mit hoher Wertschöpfung im ESP Worbboden errei-chen?
- Welche Art von Arbeitsplätzen gedenkt der Gemeinderat im ESP Worbboden anzusie-deln?
- Wer ist in der Gemeinde Worb verantwortlich für Wirtschaftsentwicklung?
- Welche Ziele sind dem Verantwortlichen für Wirtschaftsentwicklung gesetzt?
- Auf welchen Netzwerken baut der Verantwortliche für Wirtschaftsentwicklung die Akqui-sition auf?
- Wie will der Gemeinderat verhindern, dass sich im ESP Worbboden Betriebe mit wenig Arbeitsplätzen, hohem Landverschleiss oder hohem Verkehrsaufkommen (z:B. einge-schossige Montagehallen, Tankstellen, Discounter, Fast-Food-Ketten…) niederlassen?
27.04.2009
Interpellation
«Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden»
> mehr
durch GP Gfeller beantwortet an der GGR-Sitzung vom 07.09.2009
Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden
Die Gemeinden im Kanton Bern haben vielschichtige Aufgaben zu erfüllen. Während auf der einen Seite die Anforderungen in diversen Bereichen ständig steigen, sind die personellen und finanziellen Ressourcen auf der anderen Seite begrenzt.
Um die Qualität zu verbessern, gleichzeitig Kosten zu sparen und in diesem Sinne Synergien zu nutzen, haben kleinere und grössere Gemeinden spezifische Kooperationen mit anderen Gemeinden vereinbart, oder wollen sich gar zusammenschliessen.
Auch grössere Gemeinden wie Worb können ihre Leistungen verbessern und Kosten sparen, wenn sie mit andern Gemeinden zusammenarbeiten.
FDP.Die Liberalen Worb bittet deshalb den Gemeinderat um die Beantwortung folgender Fragen:
1. In welchen Bereichen arbeitet Worb bereits heute mit anderen Gemeinden zusammen? Was sind die Erfahrungen?
2. Hat der Gemeinderat in letzter Zeit Gespräche mit anderen Gemeinden über eine Zusammenarbeit geführt?
3. In welchen Bereichen sieht der Gemeinderat Möglichkeiten einer sinnvollen und zweckmässigen Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden?
16.03.2009
Motion
Mehr Sicherheit in der Gemeinde Worb. > mehr
Erheblich erklärt an der GGR-Sitzung vom 23.06.2009.
Motion
Mehr Sicherheit in der Gemeinde Worb.
Der Gemeinderat wird beauftragt, an neuralgischen Orten in der Gemeinde Worb Massnahmen zur Erhöhung der Sicherheit zu treffen. Denkbar sind Patrouillen durch Sicherheitskräfte, die Installation von Videokameras und weitere Massnahmen. Für die Installation von Videokameras ist dem GGR ein „Reglement über den Einsatz von Videokameras“ zur Beschlussfassung zu unterbreiten.
Begründung:
Gwaltbereitschaft und Kriminalität nehmen auch in unserer Gemeinde in erschreckendem Masse zu: Am 20. Februar 2009 wurde ein 15-jähriger Schüler am Schlossstalden in Worb durch drei unbekannte junge Männer beraubt und verletzt. Die Täter versetzten dem Opfer Faustschläge ins Gesicht. Einen Tag später beraubte eine unbekannte Täterschaft beinahe zur selben Tageszeit ei-nen 17-jährigen Jugendlichen in der Nähe des Feuerwehrmagazins. Dort schlugen sie mehrmals mit den Fäusten auf ihn ein und nahmen im Geld, Kreditkarte und Mobiltelefon ab.
Die FDP Fraktion will dieser zunehmenden Gewalt nicht tatenlos zusehen.
Worb, 16. März 2009
16.03.2009
überparteiliches Postulat
Transport von Kindergartenkindern mit unzumutbarem Kindergartenweg > mehr
Erheblich erklärt an der GGR-Sitzung vom 23.06.2009
überparteiliches Postulat
Betreffend Transport von Kindergartenkindern mit unzumutbarem Kindergartenweg
Der Gemeinderat wird gebeten zu prüfen, wie in der Gemeinde Worb der Transport von Kindergartenkindern mit unzumutbarem Kindergartenweg geregelt werden kann.
Es sollen dabei verschiedene Möglichkeiten für einen Transport und/oder eine Begleitung geprüft werden. Dabei ist die kostengünstigste Transportform zu favorisieren.
Begründung
Kindergartenwege sollen durch die Kinder möglichst selbständig und sicher bewältigt werden können. Für Kindergartenkinder, welche vom eigenen Wohnsitz zum Kindergartenstandort einen zu langen und/oder zu gefährlichen Schulweg haben, ist ein Transport oder eine Begleitung unabdingbar.
Beispielhaft zeigt sich dies anhand der Situation von Richigen und Enggistein: Seit August 2008 besuchen diese Kindergartenkinder, aufgrund der Schliessung des Kindergartens in Enggistein, die Kindergärten in Worb (Wyden und Alpina). Um in den Kindergarten zu gelangen, müssen die Kinder heute von den Eltern mit privaten Autos gefahren werden
Kindergarten und Schule werden als gleichwertig angeschaut. So steht es im Worber Bildungsleitbild. Alle Kinder in der Gemeinde Worb sollen demnach den Kindergarten und die Schule zu den gleichen Bedingungen besuchen können. Auch unabhängig davon, ob die Kinder in den Zentren oder den Aussenorten der Gemeine Worb wohnhaft sind.
02.02.2009
Dringliches Postulat
Komitee «Verkehrssanierung Worb jetzt!» > mehr
Das Komitee hat das Postulat an der GGR-Sitzung vom 16.03.2009 zurückgezogen.
Als Vertreter des Komitees informiert Walter Spahni das Parlament, warum das Postulat zurückgezogen wird:
Werte Kolleginnen und Kollegen
Die Gründung des überparteilichen Komitees „Verkehrssanierung Worb jetzt“ und das an der letzten GGR-Sitzung einstimmig als dringlich erklärte Postulat haben ziemlich Staub aufgewirbelt. Das war ja auch Sinn und Zweck aus Sicht der Ur-Initianten. Wir wollten zeigen, dass uns Worbern – und zwar über alle Parteigrenzen hinweg - sehr, sehr viel an der Realisierung der Verkehrssanierung liegt. Dass wir infolge einer Fehlinformation die SP nicht anfragten, war unglücklich und bedauerlich.
Wir haben positive Zeichen für unsere Initiative seitens des Kantons und seitens des Gemeindepräsidenten erhalten, was uns ermutigt, weiter für die Verkehrssanierung zu kämpfen. An einer Präsidentenkonferenz vergangenen Mittwochmorgen, an der alle im GGR vertretenen Parteien anwesend waren, wurde eine Auslegeordnung gemacht. Die vorhandenen Irritationen wurden ausgeräumt.
Um mögliche Hindernisse für die Anstrengungen des Gemeindepräsidenten aus dem Weg zu räumen und eventuelle Fehlinterpretationen bei Kanton und Bund – insbesondere was die Eigenfinanzierung durch unsere Gemeinde anbetrifft – zu vermeiden, sind alle Parteien überein gekommen, das Postulat zurückziehen. Das heisst allerdings nicht, dass die aufgeworfenen Fragen damit erledigt sind. Aber die Priorität liegt nun beim gemeinsamen Vorgehen zugunsten der Verkehrssanierung.
Es freut mich, dass sich alle Parteien bereit erklärt haben, im Komitee mitzuwirken, und auf diese Weise nach innen und aussen zu signalisieren, dass Worb in diesem Geschäft zusammensteht. Wir werden möglichst bald eine Plakataktion starten, um eine möglichst breite Unterstützung von Worbern und von im Stau oft stecken bleibenden Autofahrern aus der Region zu gewinnen und die grosse Betroffenheit zu demonstrieren. Wir werden auch gemeinsam die weitere Öffentlichkeitsarbeit vorantreiben.
„Verkehrssanierung Worb jetzt!“ ist unser Programm, ist unser Ziel.
Der Gemeindepräsident wird sich im Rahmen der Beantwortung der beiden einfachen Anfragen Lanfranconi und Seematter zum Stand der Dinge und zum weiteren Vorgehen äussern.
02.02.2009
Einfache Anfrage
Komitee «Verkehrssanierung Worb jetzt!» > mehr
Durch GP Gfeller an der GGR-Sitzung vom 16.03.2009 beantwortet.
Die Unterzeichnenden bitten den Gemeinderat um folgende Auskünfte:
1. Welche Massnahmen hat der Gemeinderat zur „Rettung“ der Umfahrung
unternommen?
2. Welche weiteren Massnahmen will der Gemeinderat auf den Stufen Kanton
(Regierungsrat, Grossrat) und Bund zur „Rettung“ der Umfahrung
unternehmen?
3. Wie will der Gemeinderat die von der Verkehrssanierung Worb betroffenen
Gemeinden in das Engagement zur „Rettung“ der Umfahrung einbeziehen?
Worb, 2. Februar 2009
02.02.2009
Interpellation FDP/EVP
Altersgerechte Wohnräume in der Gemeinde Worb > mehr
Durch GR Stoll an der GGR-Sitzuzng vom 25.05.2009 beantwortet.
Altersgerechte Wohnräume in der Gemeinde Worb
Die Unterzeichnenden bitten den Gemeinderat, die bestehenden und für die Gemeinde Worb relevanten Studien zum Thema „Wohnen im Alter“ auszuwerten und über folgende Bereiche Auskunft zu erteilen:
1. Welcher Bedarf an altersgerechten Wohnungen besteht im Einzugsgebiet der Gemeinde Worb?
2. Welche Art von altersgerechten Wohnungen sind im Einzugsgebiet der Gemeinde Worb jetzt und in Zukunft gefragt?
3. In welcher Preisspanne dürften sich die Mieten bewegen?
4. Welche Betreuungsangebote werden im Einzugsgebiet der Gemeinde Worb verlangt?
5. Weitere Bemerkungen
Begründung
In der Gemeinde Worb haben sich die Bedürfnisse nach altersgerechtem Wohnraum in den vergangen Jahren verändert. Die Institutionen müssen sich dieser Entwicklung anpassen. Damit die Angebote auf die Bedürfnisse der Bevölkerung abgestimmt werden können, ist ein auf der Nachfrage basierendes, koordiniertes Vorgehen zweckmässig.
Die Unterzeichnenden sind der Auffassung, dass sich die geplante Überbauung auf der Hofmatt gut eignen würde, das Angebot an altersgerechten Wohnungen in der Gemeinde Worb zu erweitern. Mit den genannten Abklärungen kann sichergestellt werden, dass ein neues Angebot
optimal auf die in unserer Gemeinde bestehende Nachfrage abgestimmt wird.
Worb, 2. Februar 2009
23.06.2008
Postulat Ein attraktiver und lebendiger Dorfschulhausplatz für alle Bevölkerungsgruppen > mehr
Eingereicht an der GGR-Sitzung vom 23.06.2008
Postulat
Ein attraktiver und lebendiger Dorfschulhausplatz für alle Bevölkerungsgruppen.
Mit dem Bau der neuen Umfahrungsstrasse werden die Strassen im Dorfzentrum von Worb verkehrsberuhigt und umgestaltet. Der aktuelle Stand der Planung sieht Plätze vor den Restaurants Sternen und Hirschen vor. Offen ist hingegen die Zukunft des Dorfschulhausplatzes.
Der Gemeinderat wird beauftragt, sicherzustellen, dass die Neugestaltung des Dorfkerns von Worb ganzheitlich angegangen wird und über die zukünftige Nutzung des Dorfschulhausplatzes ein Ideenwettbewerb durchgeführt wird.
Begründung: Nach dem Bärenplatz ist der Dorfschulhausplatz die grösste und attraktivste Freifläche im Dorfzentrum von Worb. Im Hinblick auf die weitreichende Umgestaltung, welche im Zusammenhang mit der Umfahrung realisiert wird, muss der Dorfschulhausplatz unbedingt mit in die Planung einbezogen werden. Auf diesem Platz ist eine Vielzahl von Nutzungen möglich, welche zu einer wertvollen Attraktivitätssteigerung des Dorfzentrums führen können.
Mit Interesse hat die FDP zur Kenntnis genommen, dass eine Gruppe von Initiantinnen und Initianten auf diesem Platz einen grossen Kinderspielplatz errichten möchten. Unter der Berücksichtigung, dass beim Altersheim bereits ein Kinderspielplatz besteht, ist es wichtig, genau abzuklären, welche Art von Spielplätzen wo sinnvoll sind. Die Unterzeichnenden sind der Auffassung, dass die Bahnhofstrasse mit dem Dorfschulhausplatz zu einem attraktiven und lebendigen Ort für alle Bevölkerungsgruppen werden muss und nicht ausschliesslich mit einen weiteren Kinderspielplatz, der nur einem sehr begrenzten Publikum dient, verbaut werden darf. Ausserdem muss die zukünftige Nutzung des Dorfschulhausplatzes auch auf die Bedürfnisse von Schule, Kindergarten, Tages- und Musikschule Rücksicht nehmen.
Die Unterzeichnenden sind überdies der Auffassung, dass Überlegungen über einen weiteren Gross-Spielplatz eng mit der Entwicklung auf der Hofmatt in Zusammenhang zu bringen ist. Es ist durchaus möglich, dass ein solcher Spielplatz in der neuen Sport- und Freizeitanlage Hofmatt passender ist, als vor dem Dorfschulhaus.
23.06.2008
Einfache Anfrage betreffend öffentliche Gelder > mehr
Eingereicht in der GGR-Sitzung vom 23.06.2008
Einfache Anfrage
öffentliche Gelder
Die FDP ist interessiert zu erfahren, welche öffentlichen Gelder (Gemeinde, TJWO, usw.), inkl. Defizitgarantien, zu Gunsten des Projekts „Volkspostulat für einen Familienspielplatz“ gesprochen wurden. >mehr
04.02.2008
Motion Für höhere Effizienz und kürzere Sitzungen im Grossen Gemeinderat > mehr
Eingereicht an der GGR-Sitzung vom 4.2.2008
Für höhere Effizienz und kürzere Sitzungen im Grossen Gemeinderat Der Gemeinderat wird beauftragt, die Geschäftsordnung des Grossen Gemeinderates in folgenden Punkten anzupassen.
- Interpellationen werden durch den Gemeinderat schriftlich beantwortet. Eine Diskussion wird nur geführt wenn dies aus der Mitte des GGR verlangt und vom Rat beschlossen wird.
- Einfache Anfragen werden ebenfalls schriftlich durch den Gemeinderat beantwor-tet.
- Die Redezeit ist für Mitglieder des Grossen Gemeinderats (inkl. Jugendrats) auf 5 Minuten, für Mitglieder des Gemeinderats auf 8 Minuten zu beschränken. Ausnahmen werden durch das Ratspräsidium genehmigt.
Der Gemeinderat wird gebeten, dem Grossen Gemeinderat Vorschläge zur Umsetzung der in der Motion geforderten Anpassungen zu unterbreiten.
Begründung
Die Sitzungen des Worber Grossen Gemeinderates dauern lange. 2007 betrug die durch-schnittliche Sitzungsdauer 2 Stunden und 40 Minuten. Im benachbarten Muri-Gümligen dauerten die (ebenfalls acht) Sitzungen im vergangenen Jahr im Schnitt gerade mal 1 Stun-de und 50 Minuten. Durch die schriftliche Beantwortung von Interpellationen und einfachen Anfragen wird Sitzungszeit eingespart, ohne dabei die politischen Rechte von Legislative und Exekutive einzuschränken. Eine Redezeitbeschränkung trägt ebenfalls zu einer Reduktion der Sitzungsdauer bei. 5 bzw. 8 Minuten Redezeit genügen für ein Votum eines Parla-mentsmitglieds. Mitglieder des Gemeinderats sind dazu angehalten, in ihren Voten nur die wesentlichen Punkte aus der gemeinderätlichen Botschaft zusammenzufassen bzw. bei Be-darf auf Sachverhalte einzugehen, die in der Botschaft nicht erwähnt sind.
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