|
FDP-Votum FDP unter Traktandum „Mitteilungen“ zum Thema Verkehrssanierung / Hochwasserschutz
Fraktionssprecher: Ueli Emch, Fraktionspräsident

Ist es nicht ein wunderschönes Weihnachtsgeschenk? Wir möchten es nicht unterlassen, dem Weihnachtsmann, Jonathan Gimmel, ganz herzlich für seine Initiative und sein äussserst geschicktes Vorgehen mit Barbara Egger ganz herzlich zu danken. Es ist einfach grossartig.
Uns allen war bewusst, dass unser Jahrhundertprojekt, die Verkehrssanierung und der Hochwasserschutz frühestens im Frühjahr 2013 in Angriff genommen werden kann – wenn überhaupt. Bei den äusserst strapazierten Budgets auf Stufe Kanton und Bund wäre es auch ohne weiteres denkbar gewesen, dass der Geldhahn von diesen Seiten plötzlich zugedreht und unsere Projekte auf unbestimmte Zeit verschoben worden wären. Umso mehr freuen wir uns nun auf den baldigen Baubeginn im nächsten Frühjahr.
Trotz aller Freude fragen wir uns, warum dieser Durchbruch nicht schon lange möglich gewesen ist. Wir möchten daran erinnern, dass wir von der FDP seit langem immer wieder in der nun eingeschlagenen Richtung gestossen haben.
Genau vor einem Jahr, am 13.12.2010, haben wir mit einem dringlichen Postulat einen letzten Versuch unternommen, die Streitenden an einen Tisch zu bringen um mit einem externen Mediator gemeinsam eine einvernehmliche Lösung zu finden. Der Gemeinderat äusserte sich damals in seiner Stellungnahme wie folgt, ich zitiere:
„Dem Gemeinderat ist nicht bekannt, ob die Familie Hirsbrunner überhaupt bereit ist, an einem Mediationsverfahren teilzunehmen. Der Gemeinderat kann an einem solchen Verfahren im heutigen Zeitpunkt wenig abgewinnen. Sachlichkeit und Vernunft waren jederzeit gegeben. Der Familie Hirsbrunner wurden die gesetzlich verlangten Möglichkeiten gewährt, um sich zum Projekt zu äussern. Das zeigt, dass auch die nötige Wertschätzung gezeigt wurde.“ Ende des Zitats.
Unter diesen Bedingungen hatten wir mit unserem Vorstoss keine Chance und mussten das dringliche Postulat zurückziehen.
Vor einigen Wochen an der letzten Präsidentenkonferenz vom 25.10.2011, zeigte der Gemeinderat auf, dass der Baubeginn definitiv im Minimum auf 2013 verschoben worden ist und dass, ich zitiere nochmals: „Ein nochmaliges Gespräch mit dem Beschwerdeführer aussichtslos ist.“
Nun hat die neue Verhandlungsdelegation mit Jonathan Gimmel und Guy Lanfranconi in Rekordzeit von wenigen Tagen die Lösung gemeinsam mit Hirsbrunners gefunden.
Anscheinend ist beim Gemeindepräsidenten und dem Departementsvorsteher Bau die Vorstellung, was effektive Wertschätzung und eine Gesprächsführung auf gleicher Augenhöhe ist, nicht gleich eingestuft, wie bei anderen Gemeinderäten. Wir erwarten deshalb eine detaillierte Aufarbeitung des Geschäftes mit den notwendigen Konsequenzen.
Wir danken Jonathan und Guy ganz herzlich und freuen uns enorm über diesen epochalen Erfolg. Gleichzeitig hoffen wir, dass unsere anderen Grossprojekte – nach den gezogenen Konsequenzen - nicht in eine gleiche Sackgasse gefahren werden.
Jugendrat; Rechnung und Rechenschaftsbericht 2010/11: Kenntnisnahme
Fraktionssprecherin: Barbara Maccaferri

Der Jugendrat hat auch dieses Jahr sehr viele Anlässe und Projekte durchgeführt, wie aus dem Rechenschaftsbericht zu entnehmen ist und wir aus den Ausführungen von Corinne Jörg gehört haben.
Nebst den geselligen Anlässen engagierten sich Vertreter des Jugendrates für die politische Arbeit, wie im Beirat der Jugendarbeit von Worb, am Berner Jugend-Grossratstag, der Jugendparlamentskonferenz im Berner Oberland oder beim Easy Abstimmungsbüechli um nur einige zu erwähnen. An den GGR-Sitzungen nimmt erfreulicherweise auch jedes Mal eine Delegation teil.
Die FDP begrüsst nach wie vor das grosse Engagement der Mitglieder im Jugendrat, angeführt von der Co-Präsidentin Corinne Jörg, Es ist sehr erfreulich, dass die Jugendlichen motiviert und mit grossem Elan an die Organisation von immer neuen Aktivitäten gehen.
Die Organisation und Durchführung der Jungbürgerfeier für die Gemeinde Worb könnte doch ein solch zukünftiges Projekt sein.
Wie dem Revisionsbericht zu entnehmen ist, wurde die Buchhaltung und Jahresrechnung durch die Kassierin Julia Lehmann ordnungsgemäss geführt.
Für das nächste Jahr möchten wir euch eine regelmässige Budgetkontrolle ans Herz legen, damit eine ausgeglichene Jahresrechnung angestrebt werden kann.
Wir danken den Mitgliedern des Jugendrates auch dieses Jahr für den unermüdlichen Einsatz und wünschen ihnen für die zukünftigen Aktivitäten weiterhin viel Erfolg und gutes Gelingen.
Postulat SP: Informationen für Familien
Fraktionssprecher: Markus Lädrach

Eine umfassende Informationsplattform aller Angebote und Anlässe für Familien, Kinder und Jugendliche tönt gut – da ist jeder dafür – willkommen im Wahlkampf!
Das Informationsbedürfnis unserer Gesellschaft ist offensichtlich. Ich mache aber persönlich im Berufsalltag die Erfahrung - je mehr Information man anbietet umso mehr wird verlangt und umso mehr gewöhnt man sich daran, dass Information automatisch auf dem Serviertablett dargereicht wird und man selber immer weniger dazu beitragen muss.
Selbstverständlich muss eine Gemeinde wie Worb gut nach Aussen informieren – das ist auch ein wichtiger Faktor im Standortmarketing. Unbestritten sind amtliche Mitteilungen – dazu gibt es die Homepage und die WorberPost. Eine umfassende Zusammenstellung aller Angebote und Anlässe für Familien, Kinder und Jugendliche ist aber eine Vorgabe, welche praktisch nicht erfüllt werden kann.
- was ist umfassend – wo hört das auf ?
- ist jährlich realistisch, wo doch grad Jugendliche heute sehr zu Spontanismus neigen?
- lassen sich Interessen von Familien, Jugendlichen und Kindern zusammenfassen?
- benutzen diese Interessengruppen dieselben Kommunikationskanäle?
Wenn man das Anliegen der SP ernst nimmt, bedeutet dies ein enormer Aufwand verbunden mit dem Risiko garantiert irgend etwas zu vergessen.
Wir sind der Meinung die Gemeinde soll die Rahmenbedingungen und Instrumente schaffen, welche eigentlich mit der Homepage, dem Internetportal Bern-Ost und der Worberpost schon gegeben sind. Sie soll aber nicht ausführend sein – das ist nicht Aufgabe der Gemeinde, dafür gibt es geeignetere private Organisationen.
Die FDP befürwortet in diesem Sinne den Prüfauftrag, weil wir dazu beitragen wollen, dass Worb ein positives Image nach Aussen erhält.
Wir sind aber gespannt auf das Resultat und werden es kritisch beurteilen und erwarten einen Vorschlag, der primär die verschiedenen Veranstalter in die Eigenverantwortung nimmt. Die FDP Fraktion unterstützt das Postulat der SP.
SP-Postulat «attraktiver Familienpass» für den Wislepark
Fraktionssprecherin: Barbara Maccaferri

Die FDP Fraktion begrüsst die Idee eines Spielplatzes im Wislepark .
Bereits an der GGR Sitzung vom 13.10.2008 hat Guy Lanfranconi in seinem Votum zum Volkspostulat für einen attraktiven Familienspielplatz im Zentrum von Worb, die Frage aufgeworfen,
Zitat: „Sind die Familien von Worb nicht am liebsten in der Badi, im Minigolf oder im Winter auf der Eisbahn? Müsste man sich jetzt, wo es dort eine neue Gestaltung und möglicherweise sogar ein neues Restaurant gibt, nicht überlegen, diesen Spielplatz dort zu integrieren“.
Die FDP fühlt sich überaus geschmeichelt, dass die SP nach einem Reifeprozess von 3 Jahren, unsere Idee aufnimmt und dieser Idee mit einem neuen Vorstoss sogar noch zusätzlichen Schub verleiht.
Liebe SP: Die FDP dankt euch ganz herzlich für die Unterstützung.
Wir möchten dem Germeinderat noch Folgendes mit auf den Weg geben. Der Spielplatz muss in einer sicheren Zone entstehen, wo gewährleistet ist, dass die Anlage unterhalten wird und vor Zerstörung bewahrt werden kann, dies ist wahrscheinlich nur im bewirtschafteten Teil des Wislepark möglich.
Es wurde bereits früher mit relativ viel Geld vom Elternverein links neben der Eishalle ein Spielplatz erstellt, der dann durch unsachgemässe Benützung unbrauchbar geworden ist. Aus diesen Fehlern sollte man lernen.
Wir werden das Postulat als erheblich erklären.
|