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Familie - Vielfältige Strukturen mit Eigenverantwortung


Worb zieht an. Dank Tagesschulen.
(FDPress 02-04)
Von Ueli Emch, Mitglied GGR, Fraktionspräsident FDP Worb

Kann die Kinderbetreuung ausserhalb der Schulzeit auch in der heutigen Gesellschaft allein auf der Familie basieren? Gibt es nicht Fälle, wo zwei Löhne nötig sind, um ein einigermassen gesichertes Leben zu führen? Gibt es nicht Frauen, die vorzügliche Mütter sind und gleichzeitig im Berufsleben ganz Wesentliches leisten können und wollen? Und gibt es nicht auch die immer grösser werdende Gruppe der berufstätigen Alleinerziehenden?

Die Gesellschaft hat sich nun mal verändert, dagegen dürfen wir nicht ankämpfen, sondern müssen unsere Strukturen entsprechend anpassen. Deshalb hat sich die FDP an der Sitzung des Grossen Gemeinderates vom 26. April 2004 vehement und mit überzeugenden Argumenten für die Schaffung einer Tagesschule in Worb und Rüfenacht eingesetzt. Damit sollen die heutigen Kindertagesstätten für Kleinkinder ergänzt und ein Betreuungsangebot für Schülerinnen und Schüler der Kindergärten und der Primarstufe geschaffen werden.
Argumente gegen diese Lösung liessen wir nicht aufkommen. Wir können das Rad der Zeit nicht mehr zurückdrehen. Wir müssen uns den heutigen Gegebenheiten und den sich daraus ergebenden Forderungen stellen. Selbstverständlich sind wir die Ersten, die unnötige Ausgaben öffentlicher Gelder bekämpfen. Hier geht es aber um mehr – um viel mehr!

Gratis ist das individuell zusammenstellbare Betreuungsangebot nicht. Die Eltern haben für die Betreuungseinheiten einen einkommensabhängigen Tarif zu entrichten. Die verbleibenden Betreibskosten werden aus dem Lastenausgleich und der Anstossfinanzierung des Bundes beglichen. Für die Investitionskosten hat die Gemeinde aufzukommen. Wir meinen, dass das in die Betreuung investierte Geld besser angelegt ist, als später nötige Ausgaben für die Integration von Jugendlichen, die durch unzureichende Betreuung auf die schiefe Bahn geraten sind.

Das Gros des Grossen Gemeinderates folgte deshalb unserer Argumentation und unseren Verbesserungsanträgen und sprach sich mit 26 zu 10 Stimmen für die Einführung der Tagesschulen aus. Hoffen wir, dass die Ablehnenden die Möglichkeit des Referendums nicht als (vermeintlich gutes) Mittel zur Wahlkampfführung nutzen werden.
Tagesschulen sind nötig und zeitgemäss und schliesslich auch ein nicht unerheblicher Faktor für unsere Standortattraktivität, die wir stets fördern wollen, denn wie gesagt: Worb zieht an. Dank Tagesschulen.


Kindertagesstätte und Tagesstrukturen.
(FDPress 02-04)
Von Maya Widmer-Trimaglio, Mitglied GGR, Vizepräsidentin Volksschul- und Kindergartenkommission Rüfenacht-Vielbringen, Vizepräsidentin GPK

Kinder brauchen Liebe, Vertrauen, Geborgenheit, Sicherheit und Strukturen für eine gesunde Entwicklung. Die FDP ist überzeugt, dass die Familie dafür nach wie vor die besten Voraussetzungen schafft und das Fundament unserer Gesellschaft bildet.

Die traditionellen Familienstrukturen, aber auch die Rolle der Frau in unserer Gesellschaft, haben sich in den letzten Jahrzehnten sehr stark verändert. Rund 55% der Frauen mit Kindern gehen heute einer Erwerbstätigkeit nach und die Scheidungsrate liegt bei über 40%. Die Ein-Eltern- und Patchwork-Familien nehmen ständig zu.

Diese Veränderungen führen dazu, dass das Bedürfnis nach familienergänzender Kinderbetreuung wächst. Vor dieser Tatsache können auch wir uns nicht verschliessen und setzen uns daher auf politischer Ebene für bedarfsgerechte, aber auch kostenpflichtige familienergänzende Betreuungsmöglichkeiten für Kleinkinder und schulpflichtige Kinder in unserer Gemeinde ein.

Die FDP-Fraktion hat sich im Mai 2002 im Worber Parlament für die Schaffung der Kindertagesstätte «Mutzli» in Rüfenacht eingesetzt. Von Seiten der FDP hat Margrit Reusser mit Herzblut und Engagement bei den umfassenden Vorbereitungs- und Aufbauarbeiten für dieses Projekt mitgearbeitet. Sie ist heute Vize-Präsidentin des Vereins «Kindertagesstätte» und innerhalb des Vorstands zuständig für die Liegenschaft an der alten Bernstrasse 62 b, in welcher die Krippe betrieben wird.

Im August 2002 konnte die erste öffentliche Kindertagesstätte in der Gemeinde Worb termingerecht mit einer ersten Gruppe den Betrieb aufnehmen. Bereits 2003 war das Bedürfnis und Interesse für die Kleinkinderbetreuung so gross, dass eine zweite Gruppe eröffnet und zusätzliche Betreuerinnen eingestellt werden konnten. Heute muss
bereits eine Warteliste geführt werden.

Bei meinem Besuch im «Mutzli» empfing mich ein herzliches und fachkundiges Betreuerinnen-Team unter der Leitung von Frau C. Jungo. Ich traf fröhliche, lachende, interessierte, schlafende und friedlich spielende Kinder an, die in einer warmen und kinderfreundlichen Umgebung betreut, umsorgt und gefördert werden. In einem Haus, in dem so viele Kleinkinder miteinander leben, nahm ich weder Lärm noch Hektik oder Stress wahr. Dank kompetenter Führung, klaren Strukturen und durch Förderung der Sozialkompetenz wird den Kindern hier eine optimale Ergänzung zum Elternhaus geboten.

Mit der Schaffung der Kindertagesstätte konnte die erste Lücke der Kleinkinderbetreuung (6 Mte - 2. Klasse) in unserer Gemeinde geschlossen werden. In der GGR-Sitzung vom April hat sich die FDP-Fraktion nun dafür eingesetzt, dass die Vorlage für den zweiten Teil in der familienergänzenden Betreuung für schulpflichtige Kinder (1. - 6. Klasse) im Parlament bewilligt wurde. Die modulartigen und ebenfalls kostenpflichtigen Tagesstrukturen (Tagesschulen) mit je einem Standort in Worb und Rüfenacht bieten Betreuung ausserhalb der Unterrichtszeiten an.


Sport – viel mehr als nur Bewegungstherapie
(FDPress 05-04)
Von Walter Morand, Kandidat GGR

In unserer Gemeinde wird durch Vereine und den Schulsport ein sehr breites Angebot an sportlichen Aktivitäten offeriert. Dieses wird zum Glück auch von vielen Kindern und Jugendlichen genutzt. Sport ist eine wichtige Stütze unserer Gesellschaft.

Am vergangenen 12. und 13. Juni herrschte auf den Rasenfeldern beim Oberstufenzentrum Worbboden viel Betrieb. Das Schülerturnier für Schülerinnen und Schüler der Gemeinden Worb und Vechigen stand auf dem Programm. Es wurde durch den Sportclub bereits zum 11. Mal organisiert.

Die FDP unterstützte diesen Worber-Grossanlass durch ein Goldpokal-Sponsoring. Sie dokumentiert damit, dass ihr die Förderung der Jugend ein wichtiges Anliegen ist. Die FDP unterstützt damit gesunden sportlichen Ehrgeiz, wie er am Schülerturnier durch gegen 900 Kinder und Jugendliche an den Tag gelegt wird. Das Sponsoring soll überdies als Ausdruck der Wertschätzung und als Dank an das OK und die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer verstanden werden.

Im Sport finden Menschen, insbesondere Jugendliche und Kinder, eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Sport bindet Menschen in die Gesellschaft ein und stärkt damit auch gerade im Mannschaftssport die Sozialkompetenz; jedes Teammitglied ist mit all seinen Stärken und Schwächen Teil eines Ganzen. Zudem vermittelt der Sport sehr viele positive Werte. Er ist ein Mittel zur Integration und zur Stärkung des Selbstvertrauens jedes Einzelnen. Sport ist von daher betrachtet viel mehr als die blosse Vorbereitung auf Wettkämpfe und die Austragung von Meisterschaften.

- Die FDP zeichnet sich durch faires, sportliches Verhalten aus - nicht durch
  versteckte Fouls.
- Die FDP punktet dank gründlicher, engagierter und zielgerichteter Arbeit
  und mit sachbezogenen Lösungen – mit viel Zug aufs Tor.

Beim Sport werden Kindern und Jugendlichen viele positive Werte vermittelt, wie Fairplay, Rücksichtnahme auf Schwächere, Respekt vor Regeln und Achtung vor dem Gegner.



Die Ziele der FDP Worb Container schliessen
Anlässlich des Dreikönigstreffens hat die FDP ihre Ziele neu definiert
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Das (Weihnachts-) Wunder von Worb
Jahresschlussworte der Parteileitung
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GGR-Sitzung vom 12.12.2011

> Voten FDP-Fraktionssprecher
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Frauenförderung Container schliessen
Die FDP nimmt zur Anfrage des Gemeinderates wie folgt Stellung
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Das 7 Punkte-Programm Container schliessen
Das 7 Punkte-Programm der FDP für gesunde Worber Finanzen.
> Positionspapier

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