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Lebensqualität
Mehr Lebensqualität für alle (FDPress 05-04) Olivier Dinichert, Mitglied GGR
Lebensqualität in unserer Gemeinde. Was für die einen möglichst viele Grünflächen und „Früsch vo Worb“ Produkte sind, sind für andere die Parkiermöglichkeiten direkt vor dem Haus und Supermärkte an zentraler Lage. Lebensqualität ist vielfach eine Frage persönlicher Einstellungen, geprägt durch eine Selbstverständlichkeit vieler kollektiven Lebensqualitäten.
Es gibt auch einen wissenschaftlichen Ansatz zur Definition der Lebensqualität: Die Europäische Union hat in einer bis anhin noch nie durchgeführten Studie ihre Bürgerinnen und Bürger nach den entscheidenden Faktoren für Lebensqualität fragen lassen: Das Resultat ist eindeutig: Einkommen, Gesundheit und Familie sind in allen 25 Mitgliedsländern die drei wichtigsten Faktoren für bessere Lebensqualität.
Diese Faktoren entsprechen auch denjenigen Bereichen, in welchen sich die FDP seit Jahren für eine bessere Lebensqualität in unserer Gemeinde engagiert. Die FDP Worb fühlt sich denn auch verpflichtet, sich weiter für diese Anliegen einzusetzen.
Zwar gelingt es keiner Partei, auch wenn sie es verspricht, direkt für ein höheres Einkommen zu sorgen. Doch sorgen wir mit einer konsequenten Finanzpolitik dafür, dass dank tieferen Steuern das Einkommen vermehrt in unseren Taschen bleibt. Worber Firmen sollen motiviert werden, unseren Schulabgängern/-innen noch vermehrt Lehrstellen anbieten zu können, damit auch jüngere Erwerbstätige mit einem eigenen Einkommen sorgenfrei ins Erwerbsleben starten können.
Die Familie steht im Mittelpunkt der Lebensqualität. Mitglieder der FDP sind an vorderster Front aktiv, wenn es gilt, Tagesstrukturen zu schaffen und Generationen in den Schulen miteinander in Kontakt zu bringen. Und wo Mehr Lebensqualität für alle Olivier Dinichert, Mitglied GGR Lebensqualität in unserer Gemeinde. Was für die einen möglichst viele Grünflächen und „Früsch vo Worb“ Produkte sind, sind für andere die Parkiermöglichkeiten direkt vor dem Haus und Supermärkte an zentraler Lage. Lebensqualität ist vielfach eine Frage persönlicher Einstellungen, geprägt durch eine Selbstverständlichkeit vieler kollektiven Lebensqualitäten. Familienstrukturen nur mehr ungenügend vorhanden sind, setzen wir uns für die Schaffung von Schulsozialarbeit in den Schulzentren ein.
Gesundheit ist in erster Linie Aufgabe von Bund und Kanton. Auf lokaler Ebene engagiert sich die FDP für Prävention und Gesundheit an den Schulen.
Selbstverständlich tragen auch noch weitere Faktoren zu einer besseren Lebensqualität bei. Im vorliegenden FDPress macht sich Annemarie Nussbaumer Gedanken über die Sicherheit, während Michèle Tanner erläutert, wie unsere Gemeinde weiter an Lebensqualität dazugewinnen kann und Walter Morand auf die Wichtigkeit des Sports als Stütze unserer Gesellschaft hinweist.
Mehr Worb und Sicherheit für alle (FDPress 05-04) Von Annemarie Nussbaumer, Vizepräsidentin Sicherheitskommission
Was nützt es mir, dass ich mich sicher fühlen könnte, wenn ich nichts davon weiss?
Als ich mich im letzten Sommer ab und zu auch spät abends oder nachts zu Fuss in Rüfenacht aufgehalten habe, begegnete ich oftmals diskutierenden, rumsitzenden, sich auf Fahrrädern bewegenden Jugendlichen und mir war nicht besonders wohl dabei. Ich fühlte mich in meinem Wohlbefinden beeinträchtigt, obwohl ich nie auch nur angesprochen oder angepöbelt worden bin.
Aus meiner Tätigkeit in der Sicherheitskommission kenne ich Bilder von versprayten Gebäuden, überquellenden Mülleimern und zerschlagenen Parkbänken; daran habe ich wohl unbewusst bei den nächtlichen Begegnungen mit Jugendlichen gedacht.
Ähnlich muss es jenen Erwachsenen gegangen sein, die im Rahmen des Berichts zur Situation von Kindern und Jugendlichen in Worb, den die Fachhochschule Solothurn Nordwestschweiz unlängst veröffentlich hat, zu den Schwierigkeiten mit Kindern und Jugendlichen befragt worden sind. Als zentrale Probleme wurden Lärm, Randalieren und Vandalismus aufgeführt. Interessant ist, dass die befragten Kinder und Jugendlichen selbst kaum Probleme im Bereich Gewalt und Störungen orten. Auf die Frage, ob sich schon jemand über Störungen durch die Befragten oder deren Freunde oder Clique beklagt habe, gaben 23.2% an, dies sei ein- oder zweimal vorgekommen, bei 68% der Befragten hat sich noch nie jemand beklagt. Noch deutlicher sind die Ergebnisse auf die Frage, ob die Befragten schon mal Probleme mit der Polizei gehabt hätten. Dies ist bei 87.1% nicht der Fall, bei weiteren 11% einoder zweimal vorgekommen. Es ist also festzustellen, dass die Selbst- und Fremdwahrnehmung bezüglich des Verhaltens von Kindern und Jugendlichen auseinander fällt. Objektive Sicherheit ist anhand von Kriminalitätsund Unfallraten sowie Schadensummen messbar. Subjektive Sicherheit orientiert sich demgegenüber am individuellen Wohlbefinden der Einzelnen, am Sicherheitsgefühl, der Bewegungsfreiheit und an sozialen Strukturen.
Dass sich die objektive Sicherheit in Worb auf einem hohen Niveau befindet, nützt nichts, wenn die Einwohnerinnen und Einwohner nichts davon spüren. Das Ziel liberaler, freisinniger Sicherheitspolitik ist es, die subjektive Sicherheit bei guter objektiver Sicherheit zu maximieren.
Worb – ein Stück Lebensqualität (FDPress 05-04) Michèle Tanner, Kandidatin GGR
Je mehr Termine und Fixpunkte wir in unserem Leben haben, je mehr Stress und Arbeit unseren Tagesablauf prägen, desto wichtiger wird die Erholung in den wenigen freien Stunden des Tages. Lebensqualität ist eng mit Erholung und Wohlbefinden verknüpft.
Lebensqualität ist für jeden Menschen etwas ganz Individuelles, trotzdem gibt es sicher einige Elemente der Infrastruktur, die alle Worberinnen und Worber schätzen. Sei es die gute Erschliessung durch den öffentlichen und privaten Verkehr, das Bildungsan gebot der Real- wie auch der Sekundarstufe, ein reges Vereinsleben, zentrale Einkaufsmöglichkeiten oder kulturelle und sportliche Anlässe – Worb bietet eine sehr gute Infrastruktur. Und durch die einmalige Lage am Rande des Emmentals ist Wohnen im Grünen, Wohnen an der Grenze zu einem einzigartigen Erholungsgebiet möglich, ohne auf Stadtnähe verzichten zu müssen. Die FDP setzt sich dafür ein, dass Worb auch aus finanzieller Sicht attraktiver wird, und mit möglichst wenigen Steuerfranken eine hohe Lebensqualität und eine gute Infrastruktur garantiert. All dies sind Gründe, die das Wohnen und Leben in Worb auch für junge Leute interessant machen. Schön wäre es, wenn vor allem für junge Familien mit berufstätigen Eltern noch bessere Tagesstrukturen vorhanden wären. Denn sonst bietet Worb sehr viel, und wer Nachtleben, kulturelle Höhepunkte und Grossanlässe sucht, findet diese keine halbe Stunde entfernt in Bern oder auch in Thun. Worb muss nicht städtischer werden, sondern das breite Angebot beibehalten und sich in gewissen Bereichen verbessern. Packen wir es an – mit frischen Ideen, mit Kreativität und Beharrlichkeit, denn Worb ist ein Stück Lebensqualität – und die FDP setzt sich für deren Erhalt und Verbesserung ein!
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